Kommunikation
Die soziale und wirtschaftliche Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) wächst rasant. In der Schweiz sind ca. 77 % der Haushalte mit Computern ausgestattet. Der hohe Verbreitungsgrad von Informations- und Kommunikationstechnologien in Schweizer Haushalten ist eine gute Voraussetzung für die weitere Entwicklung des privaten elektronischen Geschäftsverkehrs.
Im Jahr 2006 wies die Schweiz mit 2’763 Euro pro Einwohner die höchsten Ausgaben für IKT aus, gefolgt von Schweden, Dänemark und Japan. In der Schweiz entfielen 56 % der IKT-Gesamtausgaben auf Informationstechnologien und 44 % auf Kommunikationstechnologien. Im Jahr 2006 machten die IKT-Ausgaben rund 6,64 % des Bruttoinlandproduktes (BIP) aus; damit liegt die Schweiz hinter Japan und Schweden auf dem dritten Platz.
31 von 100 Einwohnern nutzen in der Schweiz das Internet über Breitbandanschlüsse (Stand Dezember 2007). Damit liegt die Schweiz über dem Durchschnitt der OECD-Länder und zählt zu den führenden Ländern. Zurzeit wird schweizweit der Ausbau des «Fiber to the Home» (FTTH) vorangetrieben, ein Fernmeldenetz, das bis in jedes Geschäfts-, Mehr- oder Einfamilienhaus über Glasfaser (Lichtwellenleiter) geführt wird.
Internetabonnenten, 2007
Abonnenten/Abonnentinnen von Hochgeschwindigkeits-Internetanschlüssen pro 100 Einwohner/innen
Quelle: OECD















